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Für alle, die diesem virtuellen Raum zum ersten Mal besuchen:

So  knapp wie möglich (was mir nicht immer leicht fällt), zu dem, womit ich mich beschäftige:  Seit über 30 Jahre steht die Bildwirkerei im Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens. Wenn mich jemand fragt, ob ich das in einem Satz erklären kann, dann sag ich meist: es erinnert vom Aussehen her etwas an Malen mit Fäden, von der Arbeitsweise her hat es etwas vom Aufbauen textiler Raumkörper, vom lebensphilosophischen her ist es eine unmissverständliche Liebeserklärung an die Langsamkeit, und vom inhaltlichen her hat es viel mit dem zu tun, was viele von uns als wache und achtsame Bürger berührt, bewegt und betrifft.

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Mit der Zeit ist mein Bedürfnis grösser geworden, nicht nur selbst zu weben, sondern auch andere dafür zu begeistern und mein Wissen weiter zu geben. Dazu kann man HIER mehr erfahren.

Die Wanderung von Spanien nach Berlin hat mich dazu angeregt, auch meine WebWerkstatt mobil zu denken. Das KUKUmobil genannte Projekt steht zwar noch ganz am Anfang, und ist grob für 2020 angedacht (ein hervorragender Zeitpunkt für alle, die Lust haben sich aktiv an der Entstehung und Verwirklichung zu beteiligen) aber mich begeistert der Gedanke sehr, Hemmschwellen abzubauen und die so anachronisch anmutende Wirkerei direkt in das Alltagsbild einzubauen und mit unserem aktuellen Zeitempfinden zu konfrontieren. Mehr Info zum KUKUmobil-Projekt gibt es HIER.

Auch hat die Arbeit am Webstuhl Ableger bekommen, wie ein Baum, der wächst: das Lesen und Erkunden zur Bedeutung des Labyrinths hat mich ein textiles und audiovisuelles Projekt entwickeln lassen, das  HIER zu sehen ist.

Neben der Bildwirkerei gehört die Fotographie zu den Mitteln, mit denen ich versuche, meinen Alltag, mein Umfeld, meine Erfahrungen und Ansichten zu vermitteln und zu teilen. Im Blog ist viel von dem zu sehen, was gerade jetzt, bei der Wiederentdeckung meines deutschen Herkunftslandes meine Aufmerksamkeit fesselt.

Oben in der schwarzen Leiste finden sich die unterschiedlichen „Bereiche“, in die dieser Raum aufgeteilt ist.

Als Eingangswort ist all das hier schon wieder viel zu lang, also einfach mal durchschauen. Ein wenig Zeit, ein wenig Geduld, muss man wohl schon mitbringen.

Ah, und wenn hier das Spanisch und das Deutsch gleichwertig nebeneinander auftauchen, dann liegt das daran, dass ich zwar in Deutschland geboren wurde, den Grossteil meines bisherigen Lebens aber im Ausland, und zwar in Spanien verbracht habe und erst im Frühlin 2017 wieder in mein Geburtsland gekommen bin.

Ich wünsch euch Spass beim Erkunden, freue mich über jedes freundliche Feedback und möchte euch gerade jetzt dazu einladen, über die für September 2017 geplante Ausstellung, meine erste auf berliner Boden, nachzulesen. HIER die entsprechende Information.

Für alle, die diesen Blog schon seit langem begleiten:

# Es bleibt alles wie gehabt_ fast. Es wird auch weiterhin spanische und deutsche Texte geben, manchmal gemischt, manchmal getrennt, wie das Leben halt so spielt. Kann schon sein, dass es sich in nächster Zeit mehr zum Deutschen verlagert. Das liegt allein daran, dass mein Lebensmittelpunkt nach über 30 Jahren in Spanien (erst Madrid, dann das rurale Nordspanien) sich nach Berlin verlagert hat. Vieles wird wahrscheinlich hier, d.h. in einem kulturell und sprachlich vorwiegend deutsch gefärbtem Umfeld passieren. Aber da ich nun über die Hälfte meines Lebens ausserhalb meines Geburtslandes verbracht habe, kann, darf, soll und wird die Sprache, die zu meinem zweiten Kommuni-kationsmittel geworden ist, natürlich NICHT zu kurz kommen. Ich weiss, das erfordert manchmal viel Zeit und Geduld von jedem. Aber ZEIT ist nun mal mein Thema.

# Es geht mir weiterhin um ein Gesamtbild. Immer wieder stellte und stellt sich mir die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, meine Interessens-, Arbeits- und Vermittlungs-schwerpunkte zu trennen, d.h. zum Beispiel einen eigenen Blog oder eine spezifische Website für meine Textile Kunst, einen anderen für meine Fotochroniken, eine weitere für das soziale oder politische Engagement, oder für gerade laufende Projekte etc. einzurichten. Mit dieser Idee der Fragmentierung habe ich mich nie anfreunden können, wohl wissend, dass mein kleines Lebenslabyrinth anstrengend ist und viele vielleicht sogar „abschreckt“, oder ungeduldig aufgeben lässt, bevor sie zu dem gelangt sind, was sie vielleicht interessieren würde. Aber ich kann die Bildwirkereien nicht ohne meinen autobiographischen Hintergrund oder mein gesellschaftliches Engagement begreifen, ebensowenig wie meine Projekte oder die Perspektive meiner Fotos. Vielleicht ist es eine Art Berufskrankheit, dass wir WeberInnen immer gleich alle Fäden, die wir in die Hände bekommen, verflechten, verweben, verbinden. Und es macht uns nichts aus, mit mehreren gleichwertig, wenn auch nicht immer gleichzeitig, zu arbeiten.

# Es gibt sie nach wie vor, die Fotos, die Kommentare zu Erlebtem und Gesehenem. Oben in der schwarzen Leiste findet ihr die unterschiedlichen „Bereiche“, in die dieser virtuelle Raum unterteilt ist. Der BLOG ist jetzt das, was ihr bis heute als erste Seite gewohnt wart, wenn ihr hier reingeschaut habt. Da findet ihr auch weiterhin meine eigene Art von Tagebuch, viel zu Berlin, zum BGE, manches zur Kunst und jetzt natürlich zu der anstehenden Ausstellung. Das ist auch der Hauptgrund, warum ich die Struktur der Seite etwas geändert habe. Ich hoffe, ihr findet euch zurecht und fühlt euch schnell wieder wie daheim.

 

 

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