a_bio


Bueno, me voy a cumplir un deseo que desde hace mucho tiempo llevo conmigo a todas partes:  hacer un recorrido por mi vida en clave textil. Hay gente que recuerda músicas, melodías, palabras; los hay que recuerdan olores o sabores.

Si echo la vista atrás, mis recuerdos, y mucho antes de dedicarme al arte textil, siempre han sido textiles.

No todo se podrá reconstruir en foto. Muchas prendas ya sólo existen en la realidad virtual de mi memoria, o si forman parte de la realidad, no es la mía. Aún así lo voy a intentar:

uno

No lo son, pero podrían ser mis “progenitores textiles”. Esta foto la hice en otro contexto, pero me sirve para explicar mi intención.  La bata de cuadros, de lana auténtica, dura y pesadísima, es la del abuelo de mis hijos, que murió pronto, muy pronto, tan pronto que su hijo tan sólo pudo guardar unos pocos recuerdos de él.  Pero cuando, de más mayor, se sentó por las noches en el piso de Madrid a estudiar y el viento soplaba por las rendijas de las ventanas con cristales  “hoja-de-liar-zigarillos”, como decimos en alemán, es decir tan fino que ni se ve ni se siente…..  le abrazaba esta bata. Le daba calor y rascaba lo suficiente como para no dejar que se durmiera….

Me la presto, porque total, podría ser perfectamente de mi padre, por cuestión generacional más que por hábitos, que en Alemania no se utilizaban tanto.  Sirva, pues, para fijar un punto en la linea del tiempo.

El vestido no es de mi madre, ni de mi tía, ni de la hermana de mi suegra…., vamos que desconozco su propietaria anterior. Lo saqué de un contenedor de ropa de segunda mano en una nave medio arruinada, donde se podía comprar vestimenta a granel y donde nos (=los que nos fuimos muy pronto de casa y convertimos la necesidad en virtud, creando una moda combinada de rescate y reposición) aprovisionábamos.  Sigue siendo uno de mis favoritos entre los pocos vestidos que tengo, desde hace más de 25 años…..


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So, da dieser blog einen eher experimentellen Charakter anzunehmen scheint, werde ich mir einen Wunsch erfüllen, den ich schon lange mit mir herumtrage, nämlich einen textilen Lebenslauf zu gestalten. Es gibt Leute, die ihre Erinnerungen an Musik, an Liedern, an Worten, Gerüchen oder Geschmäckern fest machen. Meine Mutter hatte zum Beispiel einen ausgeprägten  Geruchssinn uynd ein “olfatives Gedächtnis”.

Wenn ich zurückschaue, dann sind meine Erinnerungen, und dass lange, lange bevor ich mich der textilen Kunst gewidmet habe, eigentlich immer textiler Natur gewesen.

Nicht alles lässt sich im Nachhinein im Bild festhalten, teils weil die Gewebe nur noch in der virtuellen Realität meiner Erinnerung existieren, und wenn es sie noch gibt, gehören sie nicht immer meiner Realität an. Aber ich werde es trotzdem versuchen:

eins

Sie sind es zwar nicht, hätten es aber sein können: meine “textilen Erzeuger”. Das Foto habe ich vor lägngerer Zeit schon in einem ganz anderen Zusammenhang im Garten unseres Häuschens gemacht. Aber vielleicht können sie mir trotzdem dabei behilflich sein, mein Vorhaben (be)-greifbarer zu machen und  mir als Anfangspunkt dienen.  Der karierte Morgenrock, aus dickem Wollgewebe, hart und schwer, weil er irgendwann mal zu warm gewaschen worden ist und dabei verfilzte, gehörte dem Opa meiner Kinder, der früh gestorben ist; so früh, dass sein Sohn nur einige wenige Erinnerungen an ihn be- und verwahren konnte.  Aber als er sich viel später  und älter an den Tisch setzte , mitten in  Madrid, in einem zugigen Zimmer mit Fensterscheiben so dünn wie Zigarettenpapier, dann umarmte ihn dieser Morgenrock zu später Abendstund, wärmte ihn und kratzte gerade so viel, dass es ihn am Einschlafen hinderte…..

Ich leih ihn mir aus, denn ebensogut könnte er meinem Vater gehört haben, wegen des Alters, nicht weil es zu den Gewohnheiten meines Vaters gehört hätte, solche Kleidungsstücke zu tragen.  So haben wir wenigstens einen Punkt auf der Zeitschnur.

Das Kleid stammt auch nicht von meiner Mutter, oder Tante, oder der Schwester meiner Schwiegermutter….., seine Vorbesitzerin ist mir unbekannt. Ich habe es aus einem Container gerettet, in einer Second-Hand-Umladestation in einem alten Fabrikgebäude, wo man Stoffe und Stöffchen nach Gewicht kaufen konnte und wir, die wir früh von zuhause weg sind oder müde waren von der Stange zu kaufen, unsere eigene Garderobe zusammenstellten.  Es gehört auch nach 25 Jahren noch zu meinen Lieblingskleidern……

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zwei


2 respuestas a a_bio

  1. Viktor dijo:

    Liebe Andrea,
    wie schön,dass dein Traum endlich in der Wirklichkeit angekommen ist. Du bist die Zauberin der
    langsamen Metamorphose aus scheinbar belanglosen Fäden in textile Kunstwerke.
    In meiner neuen Wohnung ist noch kein Platz für deine Teppiche, aber wenn ich im Frühjahr
    an den Aufräumputz gehe, werden sie hängen. Dann lasse ich es dich wissen.

    Grüsse
    Viktor

    • amilde dijo:

      Lieber Viktor, es ist schön von dir zu hören. Noch schöner wäre es, dich bald einmal wieder zu sehen. Was die Träume anbetrifft, so sind sie noch ein Wolkenkuckucksheim, darüber wollte ich bald schreiben, aber ich nehm’s für dich schon mal vorweg, denn im Moment fühlt es sich noch so an, wolkig, wattig, weich, und leider doch noch ein Stückchen unerreichbar. Aber wir arbeiten dran. Du weisst, nicht die Geduld, sondern die Beharrlichkeit und Unbeirrbarkeit machen eine gute Weberin.

      Liebe Gruesse aus dem regnerischen Puentetoma

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