berlin _ 671 _ fundstücke

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berlin _ 670 _fundstücke

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berlin _ 696 _ aktives atelier in der KMH

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berlin _ 695 _ natur

Wenn man über das Weben das Essen vergisst, dann kommt die Natur zum Zuge. Immer schön.

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berlin _ 694 _ aktives atelier in der kmh

Etwas über drei Monate sind es, die ich inzwischen im Offenen Atelier der KMH arbeite, das ich, während die Halle noch auf ihre Wiedereröffnung wartet, in eine Aktives Atelier umgetauft habe.

Während sich die Welt mehr oder weniger langsam von der Erschütterung der Corona-Pandemie zu erholen versucht und bemüht ist, sich in etwas, das man Normalität nennen kann, zurückzufinden, oder besser gesagt, eine neue Normalität zu definieren,  in Berlin aber auf jeden Fall der Normalzustand fast wieder erreicht ist, lebe und genieße ich (um den positiven Akzent gleich zu Beginn zu setzen, bevor Zweifel aufkommen) in der Halle nach wie vor eine absolute Ausnahmesituation.

Zeit, das kostbarste aller meiner Güter, ist nach wie vor ohne allzu großen Kampfeinsatz verfügbar. Alle Energie kann daher direkt in die Wirkerei fließen.

Dieses Wochenende war eine intensive Erfahrung.

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Unter anderem auch, weil ich gerade an einem Punkt angekommen bin, an dem ich mir und dem Webstuhl samt Teppich theoretisch einen Umzug zumuten könnte.

Ach, wäre doch das KUKUmobil schon fertig. Liebend gerne würde ich jetzt die Leichtigkeit in Anspruch nehmen, die eine mobile Werkstatt mit sich bringt und mich mit dem Webstuhl mitten in die Natur stellen.

Irgendwo an einen See, einen Wald, weben von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.

Während ich davon träume und die Fäden tanzen lasse, füllt diese wunderbare Stimme meine Seele.

 

„Give your love, live your life, each and every day.

Keep your hand wide open, let the sunshine trough.

’cause you can never loose a thing if it belongs to you.“

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berlin _ 692 _ bge

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berlin _ 691 _ aktives atelier in der KMH

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berlin _ 690 _ aktives atelier in der KMH

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Schwerelos.

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berlin _ 689 _ BGE

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Dafür schlägt mein Herz gerade: #ExpeditionGrundeinkommen. 

Da die Unterschriften diesmal NUR analog gesammelt werden, haben wir an der #KMH einen #Unterschriftentisch aufgestellt. Er steht jeden Tag draußen, von Sonnenauf- bis -untergang (fast 🙂 ). Denn in der KulturMarktHalle sind wir überzeugt davon, dass jeder Mensch ein Recht auf finanzielle Grundabsicherung hat. Und als ehrenamtlicher Verein wissen wir aus unserem Alltag, wie viele wunderbare Dinge wunderbare Menschen tun aus einem inneren Bedürfnis heraus. Ohne Geld als Motivation. Das wollen wir allen Menschen ermöglichen. Dafür stehen wir.

http://www.kulturmarkthalle-berlin.de

www:expedition-grundeinkommen.de/berlin/

 

 

 

 

 

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berlin _ 688 _ aktives atelier in der KMH

Naja, es hätte mehr sein können, aber es hat. Mag es sein, dass es BildWIRKERINNEN nie genug ist mit dem, was sie tun? Dass sie das Gefühl haben, es hätte immer noch mehr sein können oder sollen? Dass selbst für sie Geduld immer wieder eine Herausforderung ist, die der Übung bedarf?

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Ich freue mich auf alle Fälle auf das kommende lange Wochenende und auf den Fischkopf, mit dem ich mich intensiv auseinandersetzen werde.

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berlin _ 687 _ fundstücke

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eberswalde_686 _ museumstag _ textil

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Am vergangenen Sonntag war der 43. Internationale Museumstag. Irgendwann lange bevor Covid19 begann, sich in unseren Köpfen einzunisten und mit seiner Allgegenwart viele Dinge unmöglich und andere beschwerlich zu machen, hatte ich mit Frau Wedekind, der Kuratorin des Museums Eberswalde einen wunderbaren WorkShop geplant.

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Er sollte, inspiriert von einem der Exponate der jetzigen Ausstellung, einem großformatigen Wandteppich, die Besucher an diesem Tag einladen, an verschiedenen Webstationen selbst mal auszuprobieren, wie es sich anfühlt, mit bunten Fäden ein Bild zu malen.

Tja, und dann kam Covid19 und machte sich breit und nichts war mehr so, wie es vorher gewesen war. Lange hing die Entscheidung über den Workshop in der Luft, beide Seiten hofften wir, die Regelungen zur Eindämmung der Pandemie würden es doch noch möglich machen, selbst wenn deren Einhaltung eine große Befremdlichkeit in ein Format bringen würde, das von seiner Natur her darauf angelegt ist, Dinge haptisch zu erfahren und Nähe erforderlich zu machen.

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Und tatsächlich kam zum Schluss die Erlaubnis. Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet. Daher hat es mich um so mehr gefreut. Schnell waren auch die notwendigen Anpassungen gemacht.

Die ursprünglich geplanten Webstationen  haben wir beibehalten, allerdings nicht für eine kurze Verweildauer, sondern für ein längeres Arbeiten. Den Tag haben wir in zwei Abschnitte geteilt und jeweils maximal 10 Personen die Möglichkeit gegeben, an den Rahmen zu weben. So konnten wir die Auflagen von Mindestabstand und maximaler Anzahl erlaubter Personen erfüllen.

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Der Anfang war etwas stockend. Alle waren wir unsicher. Aber schnell hat jede, jeder zu seinem Platz gefunden, sich dort eingerichtet und genau das gemacht, was wir beabsichtigt hatten: reinzuschnuppern in die hohe Kunst der Bildwirkerei. Nach den Rückmeldungen der Teilnehmenden zu urteilen, haben es alle genossen, trotz Maske und Abstand.

Wie eine der Teilnehmenden sagte: MIT ABSTAND das BESTE, was frau an diesem Tag hatten tun können.

Da macht mein Wirkerinnenherz natürlich einen Sprung vor Freude.

Geblieben ist der Wunsch nach Wiederholung unter normaleren Umständen. Auf beiden Seiten. Wir werden sehen, was die Sommermonate bringen. Vielleicht einen  zweiten Probeeinsatz des KMH-Mobils als Wandernde Webstation in Eberswalde?!

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berlin _ 685 _ aktives Atelier in der KMH

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berlin _ 684 – aktives Atelier in der #KMH

Natürlich sieht es dann auf der anderen Seite so aus:

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Es gibt Leute, die sollen es können, ich gehöre nicht dazu. Noch nie konnte ich auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

Also habe ich meine Künsteler:innenresidenz in der #KMH für einige Tage unterbrochen und bin aufgetaucht aus der Welt der Fäden in die Welt der vermummten Gesichter.

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Mit Abstand das Beste, was man und frau vorhaben können, am Sonntag, im Museum Eberswalde….

Museumstag 2020wenn…

 

….ja, wenn sie mal gerne ausprobieren wollen, wie das denn so ist, wenn man am Webrahmen sitzt und in den Räumen zwischen straff gespannten Fäden ein Bild entstehen lässt; wie sich das anfühlt, wenn man versinkt in einer Welt, in der sich das Zeitempfinden vollkommen ändert; wie man zurecht kommt mit der Langsamkeit, ob man sie hat, die Beharrlichkeit.

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Wie gesagt, MIT ABSTAND…. DAS BESTE was man tun kann, wenn man mal für ein paar Stunden Bildwirker:in sein möchte.

ICH bin sehr gespannt, wie sich das für MICH anfühlen wird, etwas so extrem haptisches wie die Weberei zu vermitteln, und den Abstand zu wahren, etwas beGREIFbar zu machen, bar jeden GREIFENS meinerseits, bin ich doch sonst jemand, der gerne über die Schulter schaut, gerne die Erfahrung in der 40 x 40 cm Welt des Webrahmens mit den Teilnehmenden teilt, gerne auf Tuch- und andere Fühlungen geht.

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Die Einladung steht. Die Kette ist gespannt. Ihr seid alle herzlich willkommen.

Mein Dank an alle mutigen Menschen im Kulturbetrieb, die es wagen, trotz und alledem Wege zu suchen, das Machbare machbar zu machen.

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berlin _ 682 _ labyrinth

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Heute wurde an einigen Orten der Welt der Muttertag gefeiert. AUCH. Juanjo und Uli sind mit einem köstlichen Käsekuchen in der KMH erschienen (ups, so viele Kas hintereinander weg). Vor allem aber haben wir etwas getan, was in unserer Familienbiographie kurz davor ist, zu einem Ritual zu werden: in der wunderbaren Stille und Leere der Halle haben wir das 410-Tage-Projekt ausgelegt und das Labyrinth begangen.

Ich hatte es zum Internationalen Labyrinthtag 2020 nicht geschafft und es war mir ein Bedürfnis, das nachzuholen. Welcher Tag konnte besser dazu geeignet sein, als der heutige.

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Denn es war ja nicht NUR Muttertag. Es war auch der Tag an dem ich zwei Fadenenden wieder miteinander verknoten konnte. Und es war der Tag der Erinnerungen an eine schöne und nicht immer einfache Zeit in meinem Leben, die ich nicht missen möchte.

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Heute fand in der „laboral Cinemateca“ das Gespräch mit der Filmemacherin Carmen Comadran statt. 2014 war die „Extraña Elección“, die „Seltsame Wahl“ fertig. Dabei ging es um die Erfahrung von Menschen, die aus der großen Stadt auf das Land ziehen. Drei Beispiele, drei Lebensentwürfe, drei Entscheidungen mit ihren Folgen. Und jetzt sitze ich wieder in einer Großstadt, in Berlin, im Rücken das Labyrinth, vor mir der Webstuhl mit der neuesten Arbeit, und das Leben geht weiter, und im Labyrinth kommt eine neue Wendung.

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Schön wäre es, das Projekt fortzusetzen, den Projektfaden weiter zu spinnen, zwischen Carmen und Tierra Voz, und dem KUKUmobil und der KulturMarktHalle….., den labyrinthischen Faden nicht abreißen zu lassen.

Vielleicht liegt die Lösung ja hinter der nächsten Wendung……

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berlin _ 681 _ labyrinth

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berlin _ 680 _ 410-Tage-Projekt

Tja, nun ist er doch in der #KMH, der gestrickte Labyrinthfaden. Es hat eine Weile gedauert, und auch jetzt ist es erst einmal ein vorsichtiges Ausprobieren.

Ein Ausprobieren, ob das, was mich begleitet von einer Station zur nächsten, vom KUKUprojekt im nordspanischen  Aguilar de Campoo zur KMH in Berlin, auch wirklich zusammenpasst, ob es ein sinnvoller Teil meines Reisegepäcks ist, oder ein Teil der Vergangenheit, den es loszulassen gilt, wie ein Sack Sand im Heißluftballon.

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Bisher fühlt es sich gut an. Ich habe die Halle leer geräumt. Ich liebe die Atmosphäre, das Geraune der Stimmen aus der Vergangenheit, das Rauschen des Verkehrs und das Zwitschern der Vögel.

Dann habe ich sie gefegt, Schritt für Schritt, so wie Beppo, und auch das  hat sich gut angefühlt.

„Siehst du, Momo“, sagte er dann zum Beispiel, „es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man.“

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: „Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen.“

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: „Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten.“ Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: „Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: „Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste.“ Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: „Das ist wichtig.“

Aus dem Buch „Momo„ von Michael Ende

Jetzt liegt der Faden zusammengerollt im Raum. Ich sitze am Webstuhl und warte. Auf den richtigen Moment das Labyrinth zu legen.

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berlin _ 679 _ fundstücke

Fundstücke im Briefkasten.

Absolut empfehlenswert, die neuste CD von Dota. Irgendwie alles zusammen für ein wunderbar intensives Webwochenende: eine meiner Lieblingsdichterinnen, wunderbare Musik , einige neu entdeckte Stimmen und zwei alte Gefährten, die mich über die letzten Jahrzehnte begleitet haben:

dota

Schaut mal bei der  kleingeldprinzessin

Chanson von der Fremde

Die Fremde ist ein kaltes Kleid
Mit einem engen Kragen
Ich hab´s mit meinem Koffer oft
Im Leben schon getragen
Als Einzelgänger von Natur
Wohn ich nicht gern zu Gaste
Ich hause lieber unterm Dach
Als fremd im Prunkpalaste
Ich reise ohne Stock und Hut
Und tanze aus dem Reigen
Wenn einer eine Reise tut
Dann kann er viel verschweigen
.
.

Kompliziertes Innenleben

Hinter jedem Abschied steht ein Warten.
Wenn dein Schritt verhallt ist, seh’n ich mich.
Wenn Du kommst, ist jeder Tag ein Garten.
– Aber wenn du fort bist, lieb ich dich…

Manchmal seh‘ ich auf zu Sternmillionen.
Ob das Glück stets hinter Wolken liegt?
Ach, ich möchte in den Nächten wohnen,
wo kein „morgen“ um die Ecke biegt.

Kommst du, seh’n ich mich nach tausend Dingen,
wächst der Abgrund zwischen dir und mir,
Spür‘ ich altes Fernweh in mir klingen.
– Aber wenn du fort bist, gilt es dir.

Unser Schicksal lauert hinter Bergen.
Schönes Jenseits, das wir nicht versteh’n.
Unsre Großen gleichen noch den Zwergen,
Und nichts bleibt uns als emporzuseh’n.

Gibt es Träume, die noch nicht zerrissen,
Gibt’s ein Glück, das hielt, was es versprach?
Ach, wir Dummen werden’s niemals wissen.
Und die Klugen forschen nicht danach…

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berlin _ 678 _ aktives atelier in der KMH

(de) Wenn es etwas gibt, was in einer Weberin alle Fäden des Gefühlskostüms ins Schwingen bringt, dann ist es die Möglichkeit, Fäden weiter zu spinnen. Genau diese Möglichkeit bietet sich dieses Wochenende er den Vimeo-Kanal  von „La laboral“

(es) Si hay algo que hace vibrar cada una de las fibras del traje emocional de una tejedora, es la posibilidad de seguir  anudando hilos, de seguir tejiendo redes. Esa posibilidad se me ofrece este fin de semana gracias a „La laboral“ y su canal en vimeo.

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(de) Von heute bis einschließlich Sonntag ist dort „La extraña elección“ , ein Film von Carmen Comadran, frei verfügbar.  „Die seltsame Wahl“ erzählt  drei Geschichten von Menschen, die den Entschluss gefasst haben von der Großstadt aufs Land zu ziehen und beleuchtet die Hintergründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben, aber auch die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Warum ich davon berichte? Weil Carmen eine Freundin ist und ich es wunderbar finde, dass ihre Arbeit einem breiten Publikum zur Verfügung steht, UND……. WEIL wir eine dieser drei Geschichten sind.

(es) Desde hoy hasta el domingo puede verse „La extraña elección“ de Carmen Comadrán en abierto en el canal de vimeo de la laboral. Muchos de los que nos habéis acompañado en nuestos andares por tierras del Norte de España sabéis de ella, algunos la habéis visto en el KUKU hace tiempo, en una prozección pública que realizamos ahí. Los que no la han visto pueden hacerlo este fin de semana.

Bildschirmfoto vom 2020-05-08 10-41-16

(de) Am Sonntag um 18 Uhr gibt es außerdem die Möglichkeit, mit der Regisseurin ins Gespräch zu kommen. Wir werden versuchen, aus Berlin mit dabei zu sein. Witzig, das Leben geht weiter und ich befinde mich wieder in einer Großstadt. Zwischenstation auf einer Reise, die hoffentlich bald ihre Fortsetzung im KUKU-mobil findet.

(es) El domingo existe la posibilidad de hablar con la directora Carmen Comadran. El encuentro se realizará a través de Facebook Live en el perfil de Laboral Cinemateca. Los espectadores podrán plantear sus preguntas bien en directo durante la retransmisión en Facebook Live, pueden hacerlas llegar a través del perfil de Twitter de Laboral Cinemateca, utilizando la etiqueta #LaboralCinematecaEnCasa, o bien pueden enviarlas previamente al correo electrónico info@laboralcinemateca.es.

 

(de) Ich werde in meiner Künstlerinnenresilenz in der #KMH sitzen und euch allen aufmerksam zuhören und gerne auch das Labyrinth ausrollen, um die geballte Energie frei zu setzen, die wir jetzt alle gut gebrauchen können.

(es) Estaré el domingo en mi particular residencia de artista en la #KMH escuchando lo que contaréis y extenderé el laberinto, para liberar la energía acumulada que creo que nos viene bien a todos en estos tiempos turbulentos.

Nos veremos, nos escucharemos, nos sentiremos.

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berlin _ 677

Das Museum Eberswalde hat sich dazu entschieden, den Museumstag trotz Corona-Pandemie zu feiern. Natürlich werden wir darauf achten, dass bei der Aktion die derzeitig gültigen Auflagen beachtet werden, aber es freut mich ungemein, in all dem Trubel, der Unsicherheit und der Befremdlichkeit dort ein kleines Stück Geruhsamkeit und Vertrautheit entstehen zu lassen.

FadenMalerei
Eine Webaktion zum 43. Internationalen Museumstag
am Sonntag, den 17.05.2020
im Museum Eberswalde

Museumstag 2020

Das Museum Eberswalde zeigt seit dem 22.11.2019 und noch bis zum 09.10.2020 die Sonderausstellung „Kunst von hier. Entdeckt in Stadt- und Kreisbesitz 1949-90“.

„Unter dem Credo „Kunst als Ausdruck der Zeit“, präsentiert das Museum Eberswalde seit November 2019 die neue Sonderausstellung Kunst von hier. Entdeckt in Stadt- und Kreisbesitz 1949-90. In Kooperation mit dem Landkreis Barnim gibt die Kunstschau Einblicke in das künstlerische Schaffen in der Eberswalder Region. Dabei spezialisiert sich das Museum auf Ankaufs- und Auftragswerke, die bis zur Wiedervereinigung von Stadt und Kreis erworben wurden. Im Dachgeschoss des Museums werden – größtenteils erstmalig – etwa 50 Druckgrafiken, Aquarelle, Ölgemälde, Skulpturen sowie ein sieben Meter breiter Wandteppich präsentiert.“ So der Ankündigungstext auf der Website des Museums.

Genau dieser sieben Meter breite Wandteppich mit dem Titel „Rotes Finowtal“, aus dem Jahr 1974 , Werk der inzwischen in Halle lebenden Künstlerin Christl Prange, soll im Mittelpunkt der für den Internationalen Museumstag geplanten AKTION stehen.

Obwohl die Weberei zu einer der ältesten Kulturtechniken gehört, ist sie, wie viele andere vom Aussterben bedroht. Mechanisierung, Digitalisierung und unser immer mehr auf Produktivität ausgerichteter Umgang mit der Zeit führen dazu, dass zeitintensive Herstellungsprozesse uns nicht mehr tragbar erscheinen. Dabei liegt gerade in der Langsamkeit eines handwerklichen Herstellungsprozesses, in der die ausführende Person nach wie vor maßgebend im wahrsten Sinnen des Wortes ist, eine große Kraft. Hier gibt sie das Maß an sowohl auf der praktischen Ebene: in der zeitlichen und räumlichen Umsetzung, als auch auf der ideellen und philosophischen Ebene, in dem immateriellen Mehrwert, der jedem von Hand geschaffenem Objekt inne wohnt. Das ist ein wichtiger Aspekt, gerade in der heutigen Zeit, und eine Antwort auf den steigenden Bedarf an Stressabbauenden, konzentrationsfördernden Tätigkeiten und Räumen, in denen neben der Motorik auch die Wahrnehmung, Achtsamkeit und Wertschätzung gestärkt werden.

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Ansicht des Teppich in der aktuellen Ausstellung im Museum Eberswalde, Januar 2020

Daher sind neben den formalen Komponenten, bei denen es um die Heranführung an mehr oder weniger komplexe Techniken textilen Gestaltens geht, auch die Wertschätzung tradierten Wissens und seine Bewahrung und Projektion in die Zukunft von Bedeutung. Wichtig ist dabei die Verlagerung des Schwerpunktes von der individuellen Freude am fertigen Objekt hin zur Freude an der gemeinschaftlichen Erfahrung während des Entstehungsprozesses.

Konzipiert ist die Aktion für jedes Publikum. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ausgehend von der textile Arbeit von Christl Prange, die Teil der derzeitigen Ausstellung
ist, wird den jungen und älteren Museumsbesucher*innen ein Einblick in die Arbeit einer Bildwirkerin gegeben. An kleinen Webrahmen werden unter Anleitung konkrete
Ausschnitte der ausgestellten Arbeit nachgewebt, die wegen ihrer Technik, Farblichkeit
oder Bildhaftigkeit besonders interessant sind.
Wir experimentieren mit unterschiedlichen Materialien, untersuchen die entstehenden
Texturen, lernen Form- und Farbverläufe webtechnisch umzusetzen und beschäftigen
uns mit der Stoffweberei und der Bildwirkerei, ihren Gemeinsamkeiten und
Unterschieden.

 

Dazu stehen den Besucher*innen des Museums 10 vorbereitete Webrahmen zur Verfügung, an denen die im Vorfeld erarbeitete Vorlagen einen bestimmten Abschnitt aus der Referenzarbeit herausgreifen und verbildlichen. Diese vereinfachten Vorlagen
werden, nachdem sie gewebt wurden, mit dem Werk von Christl Prange kontextualisiert
und gegenübergestellt. Angesichts des kurzen Zeitraumes werden es nur kleine Webproben sein, dennoch werden sie jeder und jedem Teilnehmenden vermitteln
können, wie komplex die Arbeit am Webrahmen sein kann, und wieviel Spaß sie macht.

 

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Bei der Arbeit am Webrahmen kann jede teilnehmende Person unterschiedliche Techniken des Webens und Knüpfens ausprobieren und mit den in ihrer Beschaffenheit sich unterscheidenden bereitgestellten Materialien experimentieren. Die Erfahrung von Grundlagen zur Gewebebildung und Strukturschaffung vermitteln auch in diesem kleinen Format einen guten Einblick in die Kunst der Bildwirkerei.

 

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berlin _ 676 _ aktives atelier in der kmh

 

Gestern war ein Penelope-Tag. Sie kommen nicht häufig vor, aber es gibt sie. Jene Tage an denen nichts zu stimmen scheint,  der kritischem Blick und die innere Unzufriedenheit keinen Stein auf dem andern lassen, auch wenn sie keinen klaren Daseinsgrund haben, außer eines schwer fassbaren Gefühls von Unvermeidlichkeit.

Die Musik im Hintergrund stammt übrigens von Dota Kehr. Aus ihrem Album Kaléko. Passt.

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berlin _ 675 _ bge

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Immer wieder gerne. Bis es bei allen angekommen ist, um gemeinsam zu entscheiden.

Die Petition von Susanne Wiest ist jetzt im Bundestag. Da sollten wir ein wachsames Auge drauf haben.

Jetzt geht es weiter. Zur  Expedition Grundeinkommen.

Die Expedition

Wir wollen, dass Deutschland ein staatliches Modellprojekt zum bedingungslosen Grundeinkommen bekommt.

Dazu starten wir gemeinsam in den kommenden Monaten in mehreren Bundesländern Volksabstimmungen. Wenn wir erfolgreich sind, wird 2021 in bis zu fünf Bundesländern über das Grundeinkommen abgestimmt. Überall, wo sich genügend Menschen dafür aussprechen, wird das bedingungslose Grundeinkommen dann ab 2023 offiziell getestet.

 

Wir werden oft gefragt, warum wir aus der Kampagne nicht einfach eine Onlinepetition machen. Die Antwort ist sehr einfach: Nur mit einer Volksabstimmung kann ein Modellversuch verbindlich eingeführt werden. Eine ausführliche Erläuterung dazu findest du in unserem Blog.

Online-Petitionen hingegen machen vor allem politischen Druck. Wir unterstützen daher die Petition von Tonia Merz ebenso wie die Bundestagspetition von Susanne Wiest zur sofortigen, zeitlich begrenzten Einführung eines Grundeinkommens.

Die Bundestagspetition konnte bis zum 27. April online unterzeichnet werden. Mit mehr als 176.000 Unterzeichnenden ist sie die größte ePetitione, die es jemals an den Bundestag gegeben hat – ein starkes Zeichen!

Tonias Petition kann nach wie vor auf change.org unterzeichnet werden. Du hast noch nicht unterschrieben? Dann jetzt! Jede Stimme zählt. Gemeinsam zeigen wir der Politik, dass Grundeinkommen als zentrales Thema auf die Agenda gehört!

 

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Danke, Sonja, fürs Mit-Dabeisein!!!!

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berlin _ 674 _ aktives atelier in der kmh

 

Schaut mal, manchmal ist die Stimmung in der KMH-Künstler:innenresilenz so……
TOP zum guten Arbeiten, mit ausreichendem CORONA-Abstand und Fettfleck auf dem Objektiv. Was will man noch mehr.

#KMH #KulturMarktHalle #KulturMarktHallenKünstlerinnenResidenz

 

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In Erinnerung an die Nelkenrevolution in Portugal. Als Mahnung und Aufruf wachsam zu sein, immer und überall, denn Faschismus darf niemals wieder und nirgends Fuß fassen. Das zu verhindern sollte unser aller Anliegen sein.

25.April

Es gibt solche und solche Lieder. Dieses Lied ist für mich ein ganz besonderes Lied, das mitten ins Herz geht und bei dem sich in meinem Inneren eine ganze Welt auftut an Idealen und an der Energie, um immer und immer wieder für diese Ideale einzustehen. Und es gibt Stimmen, die dieses Lied beseelen. Mir kommen jedes mal die Tränen vor Emotion, und je älter ich werde, um so einfacher fließen sie. Diese Stimmen haben mich ganz besonders berührt.

 

Während meiner Lebenszeit auf der Iberischen Halbinsel ist mir dieses Lied viele Male begegnet und in einem ganz anderen Kontext. Für mich ist die Nelkenrevolution ein großes Beispiel, aber für einen Teil der Spanischen Bevölkerung glaube ich noch mehr. Ein Beispiel, auf das vielleicht auch mit ein wenig Wehmut geschaut wird, nicht selbst etwas Vergleichbares getan zu haben.

Voller Stolz gemeinsam solch ein Lied singen zu können muss wunderbar sein.

 

Und dann war ich gestern in der KMH, diesem Ort, der auf mich eine ganz besondere Faszination ausübt, dessen Gegenwart ich mit erleben darf und dessen Zukunft ich mitgestalten möchte.

Und wie so oft war alles hier auch gestern mal wieder so wuselig, dass ich es nicht geschafft habe, meinen Vorsatz umzusetzen, bei dem Aufruf um 16 Uhr mit dabei zu sein.

Aber dann saßen wir abends zusammen, Heike, Moharf, Cindy, Ludger und ich. Und dann gab es wieder einmal einen dieser Momente, die mir in meinem Auf und Ab bewußt machen, was mich an diesem Ort und an den Menschen, die ihn beseelen, so fasziniert, dass ich mich derart verein_nahmen lasse:

Dinge mit der gleichen Wichtigkeit zu teilen, egal ob es Wein ist oder Pizza,
ob es Gedanken, Wünsche und Visionen sind,
oder Ärger und Freude,
oder ein Lied.

Danke!

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Immer wenn ich Grândola höre erinnere ich mich auch gerne an dem Moment, an dem es mir das erste Mal begegnet ist, zu einer ganz anderen Zeit, in einem ganz anderen Kontext, an einem ganz anderen Ort…..

……und in einer etwas anderen Version.

Der Vollständigkeit halber die Übersetzung ins Deutsche des Originaltextes.

Grândola, Braune Stadt

Grândola, Braune Stadt
Heimat der Bruderschaft
Das Volk hat die Macht
in dir drin,oh Stadt
in dir drin, oh Stadt
Das Volk hat die Macht
Heimat der Bruderschaft
Grândola, braune Stadt
In jeder Ecke, ein Freund
in jedem Gesicht, Gleichheit
Grândola, braune Stadt
Heimat der Bruderschaft
Heimat der Bruderschaft
Grândola,braune Stadt
In jedem Gesicht, Gleichheit
das Volk hat die macht
im Schatten einer Steineiche
Die ihr Lebensalter nicht mehr kannte
Schwörte ich als Lebensgefährtin zu haben
Grândola, nach ihrem Belieben
Grândola, nach ihrem Belieben
Schwörte ich als Lebensgefährtin zu haben
im Schatten einer Steineiche
Die ihr Lebensalter nicht mehr kannte.

 

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berlin _ 672 _ kmh

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eineinhalbmeter. das sind so ziemlich genau zwei armeslängen und das herz mittendrin.
metroymedio, corresponden exactamente a dos largos de brazo y el corazón en medio.

Mi amiga Catarina me ha mandado un poema del escritor portugues David Mourão-Ferreira, que combina bien aquí.

Meine Freundin Catarina hat mir das Gedicht des portugiesischen Dichters David Mourão-Ferreira geschickt, das eine wunderbare Brücke schlägt.


Nós temos cinco sentidos


Nós temos cinco sentidos:
são dois pares e meio de asas.

– Como quereis o equilíbrio?


Wir haben fünf Sinne


Wir haben fünf Sinne:
Das sind zweieinhalb Paar Flügel.

– Wie wollt Ihr das Gleichgewicht?

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berlin _ 671 _ textil

Ob wir wollen, oder nicht.

Sie wird kommen, die Zeit, in der wir nur mit Mundschutz bestimmte Dinge tun können, egal, ob wir von der Sinnhaftigkeit überzeugt sind, oder nicht. Irgendwann kommt vielleicht sogar der Moment, da werden diejenigen seltsam angeschaut, die KEINEN Mundschutz tragen und wir werden uns kaum noch daran erinnern (wollen), dass es Zeiten gab, wo es anders war. Denn wir werden uns daran gewöhnen (müssen), wie wir uns daran gewöhnt haben, die Flasche überstürzt auszutrinken, die Schuhe auszuziehen und den Gürtel aus den Schlaufen zu ziehen, bevor wir durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen tapsen, mit der Hand am Hosenbund.

Vor ein paar Wochen noch haben wir, Heike und ich, mehr spaßeshalber und zugegebenermaßen mit halbem Herzen und einem knappen Viertel Überzeugung, wenn überhaupt, die ersten Tutorials geschaut und einige Maskenmodelle ausprobiert. Uns beide begeistert der Gedanke, sie tragen zu müssen, ganz und gar nicht.

Vor einigen Tagen dann, als abzusehen war, dass kein Weg an ihnen vorbei gehen wird, hab ich mich dazu entschlossen, bei meiner Freundin Stefanie Masken zu kaufen. Denn wenn schon das Tragen mir nicht sinnvoll erscheint, dann doch wenigstens das Gefühl, mit dem Kauf etwas bewirkt zu haben.

Stefanie ist Kostümbildnerin. Wie so viele andere weiß auch sie nicht,  wann sie ihre eigentliche Arbeit wieder aufnehmen kann. Prämieren von Neuinszenierungen und Vorstellungen sind bis auf Unbekannt verschoben, wenn nicht ganz abgesagt. Keiner wagt so wirklich einen Termin zu nennen.

Aber das Leben geht natürlich weiter. Statt die Hände in den Schoss zu legen, hat Stefanie angefangen, Behelfsmasken zu nähen. Ich brauch hier nicht zu erklären, was es damit auf sich hat, ob sie schützen, gegen wen, gegen was. Dazu schwirrt derzeit so viel Information im Internet wir Schmeißfliegen um einen Haufen Kot oder Mücken vor dem Sommergewitter.

Da ich aber schon mal dabei war, habe ich gleich für die ganze Familie gekauft. Heute lagen sie im Briefkasten. Wunderschöne kleine textile Objekte, schöne Stoffe, sorgfältige Verarbeitung. Also wenn es schon sein muss, dann wenigstens so…..

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Auf dem Weg zurück in meine Künstlerinnenresidenz habe ich sie gleich ausprobiert. Ganz ehrlich? So schön sie als Objekt auch sind, und das sind sie, ich komme mir ausgesprochen seltsam vor. Extremst gewöhnungsbedürftig das eigene Aussehen, aber auch das der anderen. Und wie gesagt, ich bin von der Sinnhaftigkeit des Maskentragens nicht überzeugt. Sehe nach wie vor fast mehr Nachteile darin als Vorteile und auf alle Fälle eine große Portion an Unbequemlichkeit.

Und das liegt, wie gesagt, nicht am Schnitt oder an der Verarbeitung. Die könnten besser gar nicht sein. Das liegt schlicht und einfach an der Unglücklichkeit meines Gesichts.

Kommt weiterhin gut durch diese Zeit. Laßt euch den Humor nicht nehmen, und auch nicht eure Freiheit.

Hier noch einmal der Link zu Stefanies Blog

 

 

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berlin _ 670 _ fundstücke

 

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PAN_demische Nebenwirkungen. Sein Gewicht in Gold.

 

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berlin _ 669 _ aktives atelier in der kmh

Habt ihr gesehen, oder? Mir ist es auch erst nach ein paar Einträgen aufgefallen, dass ich aus der Gewohnheit heraus immer noch das geschrieben hatte, was es eigentlich ja sein sollte aber jetzt nicht sein darf: ein offenes Atelier.

Auch aktiv darf es ja nur sein, weil ich sozusagen meinen Hauptwohnort dorthin verlegt habe und dafür meine Besuche im eigentlichen Zuhause bei den Jungs mache.

007 teppich20.April.2020

 

Aber es ist ja nun einmal aktiv, das Atelier. Aus meinem Verständnis der Systemrelevanz heraus. Aktiv, um zu zeigen, dass es Fäden gibt, die das Davor mit dem Danach verbinden werden, so unterschiedlich beides auch sein wird. Dass Kunst nicht nur eine bestimmte Art der Produktion von Momenten, Stimmungen, Gedanken und Objekten ist, sondern auch eine Lebenseinstellung, eine permanente und manchmal sogar erfolgreiche Suche nach dem In-Sich-Ruhen und Sich-vielleicht-erschüttern-lassen-aber-nicht-still-stehen-bleiben.

Ich habe in diesen Tagen viel darüber nachgedacht,  ob ich über meine Liebe zur Langsamkeit hinaus auch wirklich eine Freundin des Stillstands bin, und habe festgestellt, dass dem nicht so ist. Nicht des absoluten. Vielleicht eines äußerlichen Innehaltens in Zeiten, in denen sich innen etwas bewegt; vielleicht einer inneren Ruhe, wenn es außen gerade stürmt.

Es ist für mich eher eine Frage der Tempi, der hohen Kunst, das richtige Maß der Zeit zu finden für jeden Mensch, für jeden Moment, für jeden Ort.

Was ich gerade aber als wunderbar motivierend wahrnehme, sind die Menschen, die an der KMH vorbei kommen und einen erstaunten Blick durch das Fenster tun und die Nachbar:innen, die mir die eine oder andere kleine (kulinarische) Freude machen. Zeichen gegenseitiger Dankbarkeit. Schöne Momente in dieser seltsamen Zeit.

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