berlin _ 732 _ KMH _ art spring

Fast eine Woche ist es jetzt her, dass die KMH sich im Rahmen des „art spring“ in ein temporäres Gemeinschaftsatelier verwandelt hat. Eine wunderbare Erfahrung. Ein Wochenende voller konzentrierter, kontemplativer und kreativer Ruhe.

Seitdem ich Anfang vergangenen Jahres meine Künstlerresidenz dort eingerichtet hatte, war es mir ein Anliegen, meine kunstschaffenden Kolleginnen einzuladen, doch mindestens ab und zu diesen Ort zu nutzen, den ich in diesen fast eineinhalb Jahren so sehr lieben gelernt habe.

Ihn mit unserer Energie zu füllen und einzutauchen in dieses Meer von Gedanken und Gefühlen, von Spielerischem und Nachdenklichem, von Bildhaftem und Abstraktem, von Vergänglichem und Beständigem….. ein Meer, das sich nährt aus unserer Lebenszeit dem ein intensives Aroma nach Einmaligkeit eigen ist.

Ich selbst habe nicht viele Fotos gemacht an diesem Tag, aber zusammengetragen, was von unterschiedlichen Seiten zu mir gekommen ist:

Lucila Guillon und Inti Gallardo haben ihr Projekt „Mapping Pankow“ vorgestellt.

Fred Ute hat in seiner Installation ALU-Objekte aus DDR-Zeiten zusammengetragen und mit einem Augenzwinkern in Richtung meiner textilen Ecke ein interessantes Industrie-Gewebe mitgebracht.

Valentina Sartori hat an ihren partizipativen Gemeinschaftsportraits weitergearbeitet und eine kleine Zahl bereits entstandener Arbeiten gezeigt.

Anwar Al Atrash zeigte eine Auswahl seiner Gemälde. Ich habe mich über das Okapi besonders gefreut. Erst vor Kurzem hatte ich entdeckt, dass auch er dieses mir lieb gewordene Wesen in einem Werk dargestellt hat.

Holger Bey hat eine Installation aufgebaut, die uns alle eingeladen hat, den Raum, die Stille, mit Klängen zu füllen.

Meine persäönliche Künstlerresidenz in der KMH geht ihrem Ende entgegen. Am 4.07.2021 werde ich den Teppich aus dem Webstuhl nehmen und damit den Rückzug in mein Atelier antreten. Ich würde mir wünschen, dass die Erfahrung diese Wochenende dazu beiträgt, dass das Projekt KuturMarktHalle mindestens einmal im Jahr solch ein Format etabliert.

Kunst leben. Kunst geben. Kunst erfahren. Kunst lieben.

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