berlin _ 563 _ textil

Allez hop, on y va!

Die Arbeiten am Ende einer Ausstellung abzunehmen nimmt relativ wenig Zeit in Anspruch, aber es dauert, bis die Leere, die sich nicht nur im Raum ausbreitet, sondern auch in mir selbst, wieder gefüllt ist.

Ausstellen ist für mich nie nur das Aufhängen von Teppichen gewesen. Es geht mir nicht nur darum, den Raum in seiner baulichen Beschaffenheit wahrzunehmen, die Struktur der Wände, die Lichtverhältnisse, die Stimmungen des Alltags, den er beherbergt. Ich mag es ihn zu erforschen, ihn zu erobern,  mir etwas von dem zu Eigen zu machen, was in ihm schwingt.

Daher geht es zwar auch, aber nicht nur darum, den besten Platz für jedes Werk zu finden. Sondern es mit einem kleinen Energiefeld zu umgeben, bestenfalls den ganzen Raum mit dieser Energie zu füllen.

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Sie soll einladen, soll bewegen, soll lenken und tragen. Nicht selten fühlt es sich so an, als ob ich den Raum imprägnieren wolle mit dieser Energie. Manchmal gelingt es, nicht immer. Das Kesselhaus war in seiner Mächtigkeit eine große Herausforderung.

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Aber es hat funktioniert, glaube ich zumindest. Jetzt geht ein Teil der Arbeiten nach Bernau in die Stadtgalerie. Anderer Ort, andere Bedingungen, anderer Alltag, andere schwingungen. Selten folgte eine Ausstellungen meiner Arbeiten der nächsten so „auf dem Fuße“.

Während die Seele noch an einem Ort verweilt, eilt der Kopf schon zum nächsten. Ich hoffe, meine Ernergie reicht aus, um auch dort gute Arbeit zu leisten.

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