berlin _ 543 _ textil

Erfahrungsgemäß wird die Arbeit an den Webrahmen nach dem zweiten Tag immer intensiver. Langsam entstehen die unterschiedlichen Bilder und alle wollen wir sehen, was am Ende dabei heraus kommt.

Erfahrungsgemäß ist auch der letzte Tag immer der angespannteste. Im Raum steht die Frage, ob man es schafft, den Entwurf fertig zu weben, oder nicht.

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Auch da, wie sollte es anders sein, besteht die Kunst darin das Gleichgewicht zu finden. Stetiges Arbeiten ohne Eile, Gespannt-Sein ohne angespannt zu sein…..

Schön war es, die Freude mit den Teilnehmerinnen zu teilen, wenn die Webstücke vom Rahmen genommen werden können, und das erste Mal in den eigenen Händen liegen.

Und jedesmal ist es erstaunlich, zu sehen, wie unterschiedlich das Ergebnis ausfällt. Lasst mich kurz zeigen, was Andrea, Clara, Noara, Eeva, Valerie, Olga und Carola in diesen fünf Tagen gearbeitet haben:

Andrea

Clara

Clara hat den Webrahmen ausgeliehen. Sie hat sich noch einiges vorgenommen für die nächsten Tage. Sie musste mir versprechen, ein Foto von dem fertigen Webstück zu schicken. Ich bin gespannt.

Noara

Eeva

Valerie

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Olga

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Olga hat sich an den KREIS gewagt. Immer eine große Herausforderung ……

Carola

Carola kam erst am Sonntag und hatte daher weniger Zeit. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat sie beherzt eine kleine Bildkomposition in Angriff genommen und für die Bildwirkerei dazu die entsprechende Farbkarte in das Webstück integriert. Auch sie hat, wie Clara, den Webrahmen mitgenommen. Auch sie musste mir versprechen, ein Foto der fertigen Papaya zu schicken.

Die Sommerschule geht diese Woche zu Ende. Aber das Projekt geht weiter. Wer daran interessiert ist, der möge auf der Homeage von savvy contemporary nachsehen.

Mir bleibt nur einmal mehr Dagmar zu danken, für ihr Vertrauen und die Benutzung ihrer Werkstatt, und den Teilnehmerinnen, für die konzentrierte Arbeit und die angenehme Atmosphäre.

Ich hab bei dem andauernden Springen vom Deutsch zum Spanisch zum Englisch und wieder zurück hin und wieder das Gefühl gehabt, dass sich meine Zunge verknotet. Aber ich hoffe trotzdem, etwas von meiner Begeisterung für die Kunst Bilder zu weben weitergegeben zu haben.

Spinning Triangles:
Anstoss zu einer Schule für Gestaltung.
berlin

Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums fordert SAVVY Contemporary mit dem Projekt SPINNING TRIANGLES die inhärenten, neokolonialen Machtstrukturen in Gestaltungspraxis, -theorie und -lehre heraus.

Es nimmt den Gründungsmoment des Bauhauses vor 100 Jahren auf, um sich ihrer Realität als Schule zu stellen, und diesen Moment zu verdrehen und umzuformen.

 

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