berlin _ 329 _ KMH

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(de) Auf der Umschau nach interessanten Projekten, von denen es in Berlin mehr als genug gibt, bin ich auf eins gestossen, das mich besonders neugierig gemacht hat, vielleicht auch, weil es mich auf eine besondere Weise an under KUKUprojekt erinnert. Denn auch wenn es von der Form her auf dem ersten Blick vollommen anders wirkt, finde ich es vom Konzept her eigentlich sehr ähnlich.

Am Sonntag, den 15.07.2018 wurde das mobile KMH-Café eröffet und ich hab die Gelegenheit genutzt, mich auf das Fahrrad geschwungen und bin hingeradelt um mich umzusehen. Ich bin sehr angetan von der Vorstellung, vielleicht ein Projekt gefunden zu haben, in das ich mich gerne einbringen würde. Mal sehen, ob es sich machen lässt.

(es) Echando la vista alrededor buscando proyectos interesantes, de los que de sobra hay en este Berlin „perinola“, me he encontrado con uno que ha suscitado especial curiosidad en mí, puede porque me recuerda de una manera muy especial al KUKU. Aunque en apariencia y a primera vista resulta totalmente distinto, en esencia y por lo que se refiere al concepto, es muy, muy similar.

El pasado domingo, 15.07.2018 se inauguró el Café móvil de KMH y decidí aprovechar la ocasión para subirme a la bici, acercarme y echar un vistazo. Me encanta la idea de haber encontrado un proyecto con el que comprometerme. Ya veremos si al final va a poder ser posible.

das Prokjekt

Wie aus dem Text der Website hervorgeht, ist KulturMarktHalle e.V.  ein eingetragener Verein. Er wurde 2016 in Berlin gegründet. Getragen wird er von Menschen mit verschiedenen beruflichen und kulturellen Hintergründen mit Erfahrungen in Sozialarbeit, Bildungsmanagement, Gastronomie, PR & Marketing, Theater, Film, Grafikdesign, Psychologie, Jura, IT und Business sowie neun verschiedenen Sprachen. Was sie mit-/teilen wollen, ist Kultur, Musik, Literatur, Theater, Film ebenso wie Essen, Trinken, Tanzen und insbesondere die aktive Gestaltung der Nachbarschaft.

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der Ort

Standort des Projektes ist eine leerstehende ehemalige Kaufhalle im Mühlenkiez (Prenzlauer Berg). Sie soll umgewandelt werden in einen Begegnungsort, einen Marktplatz und ein Ort für Kunst, Musik und Theater. Ein erster Schritt in diese Richtung sind aktuell die Bemühungen, die Halle mit der Hilfe von Architekten zu vermessen und zu planen und parallel die Renovierungsarbeiten zu beginnen. Danach wird es um die Nutzbarmachung insbesondere unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorgaben gehen. Die Halle soll schnellstmöglich kulturell bespielen und der Nachbarschaft als Treffpunkt zur Verfügung stellen.

 

das Café

Parallel wurde ein mobiles KulturMarktCafe gebaut, in einem TinyHaus auf einem Autoanhänger von 6×2,5m. Das war eigentlich auch das Verbindungsglied, das mich auf das Projekt hat aufmerksam werden lassen, als Simon mir bei meinem Besuch seines Tabernacle mir davon erzählte.

023Ludger und Anja, Initiatoren des Projekts, bei der Begrüßungsansprache zur Eröffnung des Cafés

 

024Benjamin Barritt, bei der Eröffnung des mobilen KMH-Cafés

das jetzt und hier

Eine Begegnungsstätte soll es werden. Für alle, die schon vor dem Mauerfall dort gewohnt haben, oder danach dorthin gezogen sind, die es dorthin verschlagen hat, weiss der Teufel warum, für alle die es sich ausgesucht haben oder dort untergebracht wurden, für alle eben, egal welche Sprache sie von iher Mutter gelernt haben und welche Wanderungen sie machen konnten oder mußten.

Hier und jetzt gibt es schon mal einen Vorgeschmack. Und obwohl ich alles andere als ein Fußballfan bin, habe ich mit Vergnügen festgestellt, dass am Sonntag zum Public-Viewing des Finalspiels der WM ein beachtliches Häufchen zusammen gekommen ist und gemeinsam geknabbert und geschaut hat. Fühlt sich gut an.

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die Zukunft

Geplant sind viele interessante Dinge, die _nehm ich mal an_ je nach finanzielles Kapazität und Mitarbeit schneller in die eine oder die andere Richtung voran gehen werden. Dazu gehören ein Ausstellungsraum, eine Bühne, der Einbau einer Miet-/Gemeinschaftsküche und von Einkaufsmöglichkeiten. Aber was mir besonders gut gefällt, ist der Vorsatz, dass es ein offenes Konzept bleibt, flexibel genug um auf die Impulse und Bedürfnisse des Ortes eingehen zu können.

Aufgrund ihrer Angebote soll die KulturMarktHalle sich zu einem lebendigen, niedrigschwelligen Begegnungsort entwickeln und eine zentrale Rolle im Alltag der Anwohner*innen spielen.

So, und hier noch einmal die Website. Solltet ihr neugierig geworden sein, findet ihr dort weitere Information zum nachlesen und zum mitmachen.

 

001Foto: Jj Sánchez González

 

 

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