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(de) Jetzt ist sie wieder in Berlin, die Tiny-House-University. Nach ihrem dreimonatigen Aufenthalt in der Lutherstadt Wittenberg wird in der Berliner Stadtlandschaft wieder ein Tiny-House-Village gebaut. Diesmal an der Kleiststrasse, Ecke An der Urania, und als Gastgeber fungiert diesmal nicht das Bauhausarchiv, sondern Urania e.V.

(es) La Tiny-House-University acaba de volver a Berlin. Después de los tres meses en la Lutherstadt Wittenberg se volverá a construir un nuevo Tiny-House-Village en el paisaje urbanístico berlinés. Esta vez en la Kleiststrasse, esquina con An der Urania, y como anfitrion actúa esta vez Urania e.V.

002Apo Ericek (l.) im Gespräch…..

Van Bo Le-Mentzel, Architekt und Initiator der Tinyhouse University schreibt zu dem heutigen Vorbereitungstreffen im Facebookevent:  „Vom 4. Juli bis 3. September wollen wir hier ein Tiny House Village gründen und suchen Mitstreiter*innen. Gerne auch Leute aus der Nachbarschaft, wir testen das Ganze schon mal und wollen probehalber morgen 3 Tiny Houses aufstellen und für 60 min ein Dorf gründen. Wir nennen solche Interventionen „60minVillage“, eine kleine Stadt, die nur eine knappe Stunde existiert und dann wieder spurlos aufgelöst wird. Wenn ihr euch interessiert für Urban Gardening, Neues Lernen, neue Nachbarschaften, Tiny House Bau, Food Trucks, Street Food, Flüchtlingshilfe… dann kommt vorbei und lasst uns mal sprechen. Euer Van Bo“

(de) Ich habe die Gelegenheit genutzt, mir den Tiny-Tempel anzusehen. Der war noch im Bau im vergangenen Jahr. Jetzt steht er da, an der Urania, und wartet auf Gesellschaft. Angedacht war dieses Tinyhouse als Kombination von acht kleinen Nischen oder Kabinen, die unterschiedlich genutzt werden können, zum Beispiel als Duschkabinen und Toiletten, und einem in der oberen Etage integrierten Wohnraum.

Interessant find ich die Aufteilung im Innern. Denn in diesem Fall ist der ca. 3 m hohe Innenraum durch eine gedachte sich über die Länge hinziehende Schräge so aufgeteilt, dass es auf der unteren Etage sozusagen einen hohen Längsraum gibt, der in etwas die halbe Breite der Standfläche (also ca. 1m) ausmacht, und in dem man bequem stehen kann (dort wäre Raum für die Dusche, z.B.), und auf der anderen  Längseite ist der Raum niegrig und durch eine Schräge nach oben abgeteilt. In der oberen Etage verhält es sich natürlich genau umgekehrt, dort wo sich unten die niedrigen Nischen befinden, ergibt sich ein langgestreckter Wohnraumteil, in dem man bequem stehen kann, und dort wo unten die hohen Kabinen sind, findet man in der ersten Etage eine schmale Empore, die als Liegefläche oder Abstellfläche benutzt werden kann. Eine Leiter führt auch hier in den Wohnraum, aber durch die Raumhöhe hat man nicht ein „Hochbett-„, sondern eher ein „Mittelhochbett-Gefühl“. Interessant.Hat mich ein wenig an die spanischen Häuser erinnert, oder an mine chinesische Reise. In beiden Fällen verfügten diese Emporen, zum Aufenthalt oder als Schlafplatz gedacht, über eine Art Fussbodenheizung, denn unter ihnen wurde warme Luft von einer mit Holz oder Stroh genährten Feuerstelle hergeleitet.

Also, für alle, die sich interessieren: im Juli wird das Tinyhouse-Town-Urania eröffnet, ein Workshop wird auch auf alle Fälle dort stattfinden, neben Führungen, Workshop und was sich sonst noch ergibt. Ich werde auf alle Fälle versuchen, den Bau eines Tinyhouses zu begleiten und hoffe, einiges zu lernen, was meinem KUKUmobil vielleicht zu Nutzen sein wird. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

(es) He aprovechado la oportunidad para ver el Tiny-Tempel, que la ultima vez aún se encontró en fase de construcción. Ahora se encuentra en la Urania y espera compañía. El Tiny-Tempel ha sido concebido como un espacio de uso combinado, abajo con ocho cabinas que pueden albergar servicios o duchas o similares, y arriba una pequeña vivienda.

Lo que me parecía interesante es la división del espacio interior. Como todos los Tinyhouses tiene un ancho de aprox. 2 m y en este caso una altura de alrededor de 3 m. Dentro esta dividido a lo largo, por lo que se obtienen dos estrechas franjas que en este caso se componen de los 8 nichos con 8 puertas. Una de ellas lleva a la vivienda en la primera planta. Y en este lateral, los 3 nichos restantes son bajos. Pero en el otro lateral, los nichos tienen una altura que permite estar de pie. La división del espacio no se ha hecho horizontal, si no con inclinación, por lo que los techos son abuhardillados. Arriba es naturalmente al revés. Correspondiendo con la fila de nichos bajos se encuentra arriba  un espacio alargado en el que se puede estar cómodamente de pie, en el otro lado se encuentra un superficie elevada a más o menos 70 cm de altura, que sirve para dormir o de mesa. Sigue habiendo la necesidad de subir una escalera para llegar a la cama, pero arriba no se tiene la típica sensación de cama alta, sino más bien de una especie de altillo como los he encontrado en algunas casas con gloria o en alguna de las sencillas casas de campo en los pueblos chinos en los que he dormido encima de estos altillos que se calentaban por debajo, siendo conductos de aire caliente.

Para todos los que se interesan por este modelo de espacio habitable y coincide que en verano están en Berlin: en Juli se inaugurará el Tinyhouse-Town-Urania y al menos un taller de construcción tendrá lugar ahí. Aparte de visitas guiadas, otros talleres, exposiciones, charlas, eventos, y lo que se le pueda ocurrir a la gente que se encuentre en este lugar. Yo intentaré acompañar la construcción de uno de estos tiny-houses con la esperanza de aprender algo que pueda servirle al KUKUmobil cuando llegue su momento.

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