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(es) Visto el domingo pasado en la Köpenicker Landstrasse, camino al partido de rugby. Él y ella, cabra y carro. Bueno, yo no conocía a Arthur Wellmann. Siempre se aprende algo nuevo.

(de) Gesehen am Sonntag an der Köpenicker Landstrasse auf dem Weg zum Rugbyspiel:

 

Er und Sie, Ziege und Bollerwagen. Nun, ich kannte Arthur Wellmann vorher nicht. Man lernt eben nie aus.

Info hier gefunden

Vor dem Hauptportal der Wohnanlage Köpenicker Landstraße 122/114 stehen zwei Figurengruppen aus Beton, „Mann mit Kindern“ und „Frau mit Karren“. Sie stammen aus dem Jahr 1938 und wurden vom Bildhauer Arthur Wellmann (1885-1970) gefertigt. Wellmann stammte aus Magdeburg. Dort machte er eine Bildhauerausbildung und schuf den „Schlackaffen“ für die Magdeburger Gartenbauausstellung. Später besuchte er unter anderem die Kunstakademie Berlin. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte er in Königsberg, wo er Karikaturen für die „Ostpreußische Woche“ zeichnete. Nach 1921 in Berlin lebte er von Gelegenheitsarbeiten.
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten schuf er unter anderem das Berliner SA-Denkmal und die Plastik „Nibelungenwacht“, beide wurden nach 1945 entfernt. Seine unpolitischen Plastiken in der Köpenicker Landstraße und vor Wohnanlagen an der Sonnenallee und der Planetenstraße in Neukölln blieben der Nachwelt erhalten.
Die Kunstwerke in Plänterwald gehören Stadt und Land und werden von der Wohnungsgesellschaft erhalten und gepflegt.

 

 

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