nach strich und faden _ 031

Maja Peltzer hat in ihrem Blog DER FREMDE FADEN einen wunderbaren Gastbeitrag von Katalin Nagy veröffentlicht: eine Besprechung der Austellung „Nach Strich und Faden„.

Katalin Nagy kommt eigentlich aus Ungarn, auch wenn sie schon lange in Berlin lebt. Sie ist Ingenieurin für Textiltechnologie. Außerdem studierte sie Ethnologie und Altamerikanistik und schrieb ihre M.A. in Altamerikanistik mit dem Schwerpunkt auf Textilien. Zuletzt erschien ein Artikel von ihr im Textilkatalog der prekolumbischen Sammlung des Ethnologischen Museums Berlin. Als Spezialistin für Textilien war sie zuständig für die Objektgruppe der Textilien eines archäologischen Ausgrabungsprojektes in Peru. Heute betreut sie Aussellungsprojekte von Museen und arbeitet freiberuflich als Beraterin im Bereich der Geschichte der Textilkultur. Katalin Nagy ist per E-Mail zu erreichen unter: katalin.nagy.berlin@gmail.com

Sie hat nicht nur den wirklich sehr schönen Text geschrieben, sondern auch dieses wunderbare Foto gemacht. Wie immer gestikuliere ich eifrig vor mich hin beim Erklären (hier wohl gerade über den Umgang mit der hinter der Kette angebrachten Webvorlage) und sie hat mich gerade in einem Moment erwischt, in dem ich die geometrische Struktur des Teppichs aufzunehmen und in die Wirklichkeit zu tragen scheine.  So ist das, wenn frau ein gutes Auge hat. 🙂  Danke, Katalin.

dreieckFoto: Katalin Nagy

Dass ICH begeistert bin von dem Artikel, ist ja klar,  aber ich möchte EUCH wirklich dazu einladen, Majas Blog zu besuchen und ihn zu lesen. Er ist lang, aber nicht zu…; man merkt, dass eine Frau vom Textilfach ihn geschrieben hat, aber nicht zu….; vor allem aber ist es ein Text, der mit dem Herz und einem wachen, einfühlsamen Auge den Fäden gefolgt ist, die ich in den vergangenen dreißig Jahren verwebt habe, und dabei haben sich aus unseren Biographien heraus einige Anknüpfungspunkte ergeben. (Hier noch einmal der entsprechende LINK).

Neben der Freude über die Möglichkeit, so schnell eine Ausstellung in Berlin organisieren zu können und diese auch in anderen virtuellen Räumen so großzügig aufgenommen zu finden, ist es für mich einfach ein schönes Gefühl zu erleben, wie fleißig da an einem neuen Netz gewebt wird: von Frau Eifler, von Maja, von Katalin, von vielen gutmeinenden Händen,  die mir helfen, in diesem gehypten Berlin Fuss zu fassen und neben all dem Coolen und Krassen und Schrillen und Lauten und was es alles geben mag auf diesem faszinierenden metropolitanen Rummelplatz, sich Zeit zu nehmen, um genußvoll bodenständig eine Utopie zu denken, in der selbst so etwas wie die Bildwirkerei noch Platz hätte.

20170907_173712Mit Katalin Nagy, bei der Ausstellungseröffnung. Foto von Maja Peltzer

Übrigens: die Ausstellung läuft noch bis zum Sonntag, den 29.10.2017, die Öffnungszeiten sind wie gehabt, von dienstags bis sonntags, von 10 – 18 Uhr. Und, auch wie gehabt, möchte ich all diejenigen, die etwas zur Entstehungsgeschichte der Teppiche oder der Technik oder zu mir und dem KUKUmobil wissen wollen, einladen,  an einem der beiden verbleibenden Donnerstage um 18 Uhr vorbei zu kommen. In dem kommentierten Besuch werde ich gerne versuchen, Antwort auf all die Fragen zu finden, die ihr mir stellt.

Ah, der Ort: Prenzlauer Allee, 227/228, Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Hauptgebäude, 1. Etage, Raum 108.

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