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Berlin und Fahrradfahren, das gehört für mich unzertrennlich zusammen, seit ich in dieser Stadt wohne. So lerne ich sie kennen und lieben.

Im Vergleich zu allen spanischen Städten, die ich kennegelernt habe, und mit denen ich sie deshalb vergleichen könnte, ist Berlin ein Paradies für Radfahrer. Ich bin nicht besonders geübt, bin so sehr Neufahrradfahrerin wie Neuberlinerin. Und auch wenn ich manchmal etwas nervös werde und lieber absteige und zur Fussgängerin werde, wenn mir die Nähe zu den Autos zu viel Stress macht oder Kreuzungen zu unübersichtlich sind, fühle ich mich trotzdem relativ sicher als Teil des Verkehrs in den berliner Strassen.

Aber es kommt zu Unfällen, die manchmal, so wie gestern, tödliche Folgen haben. Meistens scheinen LKWs in sie verwickelt zu sein, meist gehts um Rechtsabbieger, die die Fahrradfahrende Person nich sehen. Toter Winkel.

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Heute hat uns unser Fahrradfahrerselbstverständnis daher statt zur Critical Mass zur Mahnwache an den Unfallort geführt, um der 31jährigen Fahrradfahrerin zu gedenken, die gestern dort gestorben ist.

 

Bei aller Trauer bleibt uns nur zu hoffen und zu fordern, das dieses Opfer das letzte gewesen sein mag.

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