imperfección peluda // haarige Unvollkommenheit

Seit zwei Tagen haben wir unsere Sammlung von kleinen und grossen  Unvollkommenheiten um eine erweitert. Das war nicht eigentlich unsere Absicht, aber als ich vor ein paar Tagen bei unserem Schreiner war, kam das Gespräch auf  IHN und als ich IHN das erste mal gesehen hatte, war natürlich jeder Wiederstand zwecklos.

Desde hace dos días hemos ampliado en una nuestra colección de grandes y pequeñas imperfecciones. No había sido nuestra intención, pero cuando hace algunos días me pasé por donde nuestro carpintero, el que me suele hacer los bastidores para los cursos, la conversación derivó hacia ÉL, y nada más verle cualquier resistencia se desvaneció.

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ER hiess eigentlich CARIBE, und ist ein sieben Monate alter, wolligweisser  spanischer Wasserhund. Aufmerksam, intelligent, zurückhaltend in der Wortmeldung und vor allem „fusselfrei“, man mag ihn noch so sehr rubbeln, und das mag er liebend gerne, er verliert kein einziges Haar dabei. Für einen Weberhaushalt eine absolute Vollkommenheit, die seinen Makel aus Züchtersicht mehr als wett macht.

Su verdadero nombre es CARIBE, tiene siete meses y es un blanco, peludo perro de agua español. Atento, inteligente, reservado en sus intervenciones sonoras y, ante todo, „sin pelusas“: puedes frotarle el pelo lo que quieras – y le encanta – no pierde ni UN pelo. Para la casa de una tejedora una perfección absoluta que compensa con creces el defecto que le ve el ojo de criador.

Y es que CARIBE tiene la mala suerte que su mandíbula inferior  se ha descolocado y la mordedura no es perfecta, lo que parece ser razón suficiente para descartarlo para la cria, como los pies planos en la mili. Y ¿qué hace un criador, que al fin y al cabo quiere vivir de estos animales, con un ejemplar que no le sirve? Pues, le busca un hogar, con sofa.

CARIBE hat nämlich einen überstehenden Unterkiefer und das scheint auszureichen, um ihn für die Zucht untauglich zu machen, wie Plattfüsse bei der Bundeswehr. Was macht aber ein Züchter, der sich ja schliesslich seinen Lebensunterhalt mit den Tieren verdienen will, mit einem Exemplar, das ihm nichts nützt? Nun, er sucht ihm ein Heim, mit Sofa.

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Also ist CARIBE bei uns gelandet und scheint recht zufrieden zu sein, Uli übrigens auch, Juanjo weniger….. Und es scheint ihm sogar kaum etwas auszumachen, dass wir seinen Namen geändert haben (ich weiss, dass man das eigentlich nicht macht, aber ich hab mir vorgestellt, wie wir nächstes Jahr am Strand von San Vicente die ganze Zeit „Caribe, Caribe“ rufen und kam mir blöd dabei vor).

CARIBE heisst jetzt KOIRA und das wiederum heisst „Hund“ auf finnisch, was ich ausgesprochen passend finde. Und so haben wir eine kleine Erinnerung an Vilma, die inzwischen wieder in ihrer kalten, dunklen Heimat ist.

Así es como CARIBE aterrizó en Puentetoma, con nosotros, y parece que le gusta; a Uli, por cierto, también; a Juanjo menos…. Y parece molestarle más bien poco que le hayamos cambiado de nombre (ya sé que no se hace, pero me imaginaba como el año que viene ibamos a caminar por las playas de San Vicente llamando „Caribe, Caribe“ y me sentí un poco tonta).

CARIBE se llama ahora  KOIRA, lo que significa „perro“ en finés, muy apropiado por otro lado. Y de esta forma nos queda un pequeño recuerdo de la estancia de Vilma, que ya está de nuevo en su tierra envuelta de frío y oscuridad.

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