um den Dünen gerecht zu werden….

Gerade mal einen Monat alt, kommt mein Vorsatz, diesen Blog zweisprachig zu führen, schon ins Wanken. Heute habe ich mir den letzten Eintrag durchgelesen, und mir vorgestellt, wie ihn jemand mit sozusagen deutschen Augen anschauen würde,  bin vom Wolkenkuckucksheim zum Herrn Kneipp und der Wassertreterei gesprungen, dann zum Glühweintee und den Kräuterprinten, und habe versucht, mir einen Reim darauf zu machen.

Manche Einträge entstehen aus der Spontanität der Situation heraus, sind in ein bestimmtes Umfeld eingebettet, in einem bestimmten Zusammenhang zu verstehen und daher schwerer zu erfassen. Deshalb werde ich auch nicht den Versuch unternehmen, den Text zu überstezen, in welche Richtung auch immer. Mir scheint es einfacher, und sinnvoller, bei solchen Gelegenheiten den Kontext zu beschreiben.

Also: gestern war die Rede von unserem ersten Frühlingsausflug nach einem langen, grauen, schneereichen Winter, wenn er auch etwas überschattet war von einem Anflug schlechten Gewissens, weil wir eigentlich nach Palencia fahren wollten, um dort gegen ein neues Atomülllager zu demonstrieren.

Doch die Müdigkeit war gross und die Lust eher gering und dort wo ich Unterstützung erhoffte, fand ich „Abwerbung“ und so sind dann drei Autos Richtung Strand gefahren. Unser Ziel: der Nationalpark der Dünen von Liencres, und deshalb auch dieser Eintrag, denn trotz der Fotos ist dieser wunderschöne Küstenstreifen in der Náhe von Santander durchaus einen Besuch und ein Bad wert.

Das wir dort auf die apokalyptische Natur- und Konsummüllhalde gestossen sind hat wohl eher damit zu tun, dass im Winter nicht so viel sauber gemacht wird, und dass die Hochwasser und Sturmfluten ihre Last weiter im Landesinneren abgelagert haben, als dies sonst der Fall ist; was uns nicht davon ablenken sollte, dass der Mensch im Grossen und Ganzen ein ziemliches Schwein ist, wenn er sich in Freier Natur und unbeaufsichtigt fühlt.

Schnell gewann allerdings bei mir die Neugier Überhand, und so habe ich mich auf gemacht, diese kleinen Strandschätze zu begutachten. Und da ich gerade in einer Phase bin, in der ich andauernd irgendwelche Projekte erdenken und erstellen muss, kam mir natürlich sofort die Idee eines Recycling-Workshop:

KUNST IN DEN DÜNEN

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Glühwein und Kräuterprinten machten den Abschluss des Picknicks, das wir anschliessend im Kiefernwald der Dünenlandschaft genossen haben.

Beim Suchen in der Gugel nach Links über die Dünen von Liencres, hab ich im Deutschen Ärzteblatt einen Text gefunden über „stormwatching“ in Kantabrien. Klingt toll, vor allem wenn man es in diesem Kontext findet. Wahrscheinlich ist das was ich am Sonntag gesehen habe das was bleibt, wenn die stormwatcher verschwunden sind…..

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